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Am Samstag, den 28. November 2015 kamen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger der ACA Rheinland-Pfalz in Heppenheim/Bergstraße im Haus am Maiberg zusammen um näheres zu den Sozialwahlen 2017 zu erfahren und ihre Kompetenz in die gemeinsamen Beratungen einfließen zu lassen.

Hans-Peter Greiner, KAB Diözesanvorsitzender des KAB-Diözesanverbandes Mainz eröffnete die Tagung zuversichtlich und ermunternd, aber auch mit klarem Signal. "Die Versichertenältesten schlagen Alarm", so Greiner, "sprunghaft angestiegen sind die Rentnerinnen und Renter mit einer Erwerbsminderungsrente sowie die Altersarmut."  ACA-Landesvorstandsmitglied Michael Kercher (KAB Diözesanverband Speyer) referierte anregend, und stellte heraus, dass der Wahlkampf der ACA mit modernen und kreativen Mitteln erfolgen muss. "Aber auch unser sozialpolitisches Profil muss klar sein, indem wir z. B. die Rückkehr zur paritätischen Versicherung in der Gesetzlichen Krankenversicherung fordern", so Kercher.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen dann in Arbeitsgruppen, um praxisorientierte Umsetzungsschritte in der Öffentlichkeitsarbeit  der ACA zu erarbeiten, sowie den Handlungsbedarf in den Gremien der Deutschen Renten- und der Gesetzlichen Krankenversicherung herauszustellen. Die Ergebnisse der AK's im Wesentlichen:Besonderen Augenmerk in der Öffentlichkeitsarbeit soll die Aufklärung über die Grundlagen und Ziele der ACA-Arbeit bzgl. der Sozialwahl erhalten und bzgl. der gesetzlich Versicherten ist dem steigenden Beratungs- und Hilfebedarf aufgrund der zunehmenden Zwangsverrentungen durch die Jobcenter und den häufiger werdenden Anträgen auf Grundsicherungsrente und auf Erwerbsminderungsrenten insbesondere aufgrund psychischer Erkrankungen nachzukommen. "Es ist kriminell, was da mit den Hartz IV - Bezieherinnen und -Beziehern geschieht", schloss Michael Kercher.

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